Samstag, 23. September 2017

Fort- & Weiterbildung

Bobath-Konzept Grundkurs 2017

Kursnummer

170602

Termin(e)

Teil 2
02.10. - 06.10.2017

Fortbildungspunkte (FP)

150*

Unterrichtseinheiten (UE)

150

Gebühr

VPT-Mitglieder: 1.450,- €
Nichtmitglieder: 1.600,- €
Ersparnis: 150,- €

Unterrichtszeit

täglich von 8.30 - 17.00 Uhr

Kursleitung

Jacques van der Meer
Bobath-Instruktor (IBITA)

Veranstaltungsort(e)

VPT Fortbildung
Rosenkavalierplatz 18
81925 München

Info

Voraussetzung: Nachweis über 1 Jahr Vollzeitberufstätigkeit als Physiotherapeut/in nach staatlicher Anerkennung Zielgruppe: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten DIESER KURS KANN NUR ALS KOMPLETTANGEBOT GEBUCHT WERDEN.

Beschreibung

Befundaufnahme und Behandlung von Erwachsenen mit neurologischen Erkrankungen

Das Bobath-Konzept basiert auf einem Therapie- und Rehabilitationsansatz, der für Patienten mit Pathophysiologie des zentralen Nervensystems entwickelt wurde. Der Ursprung dieses Konzepts liegt in der Arbeit von Berta und Karel Bobath und wurde zuerst durch klinische Erfahrung entwickelt.

Das Bobath-Konzept mit seinem ganzheitlichen Ansatz, hat sich mittlerweile seit über 50 Jahren ständig hinweg weiterentwickelt. Heutzutage stehen aktuelle Erkenntnisse der Neurowissenschaften und Bewegungswissenschaften zur Verfügung. Das Bobath-Konzept ist ein problemlösungs-orientierter Zugang zur Befundaufnahme und Behandlung von Patienten mit Störungen von Funktion, Bewegung und Tonus aufgrund einer Läsion des zentralen Nervensystems.

Der Patient wird hinsichtlich seiner Funktionen innerhalb wechselnder Umgebungen beurteilt. Das Ziel der Behandlung ist die Optimierung von Funktionen. Der Behandlungsprozess ist individuell auf die bio-psycho-sozialen Bedürfnisse abgestimmt und schließt präventive und begünstigende Aspekte mit ein. Der fortlaufende Prozess von Befundaufnahme und Behandlung richtet sich sowohl nach vorrangigen Beeinträchtigungen von Funktionen, des Weiteren wird die verbesserte Kontrolle in die Teilnahme am täglichen Leben integriert. Zwischen Patienten, interdisziplinären Team und Angehörigen oder den Pflegepersonen führt ein interaktiver Prozess zu einer angemessenen Behandlung innerhalb des 24-Stunden-Tages.

Während der Behandlung versucht der/die Therapeut/in die Haltungs- und Bewegungsmuster zu optimieren, um ihre Effektivität zu verbessern. Charakterisiert ist die Behandlung durch die Suche nach Lösungen für die jeweiligen Aspekte des motorischen Verhaltens, die die erfolgreiche Durchführung einer Aktivität stört. Dies schließt einerseits die aktive Teilnahme des Patienten mit ein, als auch die spezifische Handhabung durch den/die Therapeuten/in, die an die individuellen Erfordernisse angepasst und allmählich, um Unabhängigkeit zu erreichen, abgebaut wird. Die motorische Aufgabe und die Umgebung werden je nach Bedarf strukturiert.

Kursinhalte:

  • Die Geschichte und die Entwicklung der sich verändernden Prinzipien des Bobath-Konzeptes
  • Die Konzepte der Neurophysiologie und der Neuroplastizität auch in Bezug auf das Bobath-Konzept
  • Die normale Haltung und Bewegung zu analysieren und während funktioneller Aktivität zu fazilitieren.
  • Die funktionellen Auswirkungen von Läsionen des ZNS
  • Abnormale Bewegung beobachten und analysieren, wie man sie durch Behandlung beeinflussen kann.
  • Zusammenhang zwischen Befund und Behandlung / in der Problemanalyse den fortlaufenden Prozess erkennen
  • Problemlösung, Zielsetzung, Behandlung, Auswertung der Behandlung
  • Theoretische Behandlungsprinzipien individuell an den Patienten in seiner Umgebung anzupassen und anzuwenden
  • Effektive manuelle Geschicklichkeit zu entwickeln und sie mit der geeigneten Umgebung und anderen Einflüssen einzubeziehen, um Funktion wieder zu gewinnen.
  • Lernen durch kritisches Lesen, Selbsteinschätzung und Austausch mit anderen
  • Analyse der normalen Bewegung
  • Analyse der individuellen Probleme der Patienten
  • Entwicklung von spezifischen Behandlungstechniken
  • Patientenbehandlungen und Demonstrationen
  • Praktische Arbeit und Workshops
  • Lern- und Lehrzielkontrollen
  • Projektarbeit
  • Frontal- und Gruppenarbeit

*(Fortbildungspunkte grundsätzlich unter Vorbehalt, da auf Spitzenverbandsebene bislang bundesweit keine verbindliche Einigung über die Anerkennung von Kursen getroffen wurde)

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