Freitag, 20. Juli 2018

Fort- & Weiterbildung

Bobath-Konzept Grundkurs 2018 (Sept.)

Kursnummer

180901

Termin(e)

Teil 1
18.09. - 27.09.2018
Teil 2
27.11. - 01.12.2018

Fortbildungspunkte (FP)

150*

Unterrichtseinheiten (UE)

150

Gebühr

VPT-Mitglieder: 1.450,- €
Nichtmitglieder: 1.600,- €
Ersparnis: 150,- €

Unterrichtszeit

täglich von 8.30 - 17.00 Uhr

Kursleitung

Jacques van der Meer
Bobath-Instruktor (IBITA)

Veranstaltungsort(e)

VPT Fortbildung
Rosenkavalierplatz 18
81925 München

Info

Kursleitung Jacques van der Meer, BSc. Bobath-Instruktor (IBITA anerkannt) DIESER KURS KANN NUR ALS KOMPLETTANGEBOT GEBUCHT WERDEN. Voraussetzungen: Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden

Beschreibung

Das Bobath-Konzept ist ein weltweit anerkannter problemlösender Ansatz beim Assessment und Behandlung Erwachsener mit Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS). Der Grundkurs basiert auf dem momentanen Wissensstand über motorische Kontrolle, motorisches Lernen, der Neuroplastizität und den Erkenntnissen über Biomechanik. Diese Aspekte sind notwendige Bausteine, um Störungen von Funktion, Bewegung und Haltungskontrolle nach Läsionen im zentralen Nervensystem erfolgreich zu behandeln. Der Kurs wird gemäß den Richtlinien der IBITA (International Bobath Instructor Training Association) anerkannt und wird in zwei Teilen durchgeführt.

Die TeilnehmerInnen lernen praktische und theoretische Fertigkeiten, um beim Patienten ein Assessment zu erstellen und darauf basiert eine Behandlung zu planen und durchzuführen. In diesem fortlaufenden Prozess sind der Therapeut und der Patient ständig in Interaktion, es ist ein Prozess der fortlaufend individuell angepasst wird. Dies ermöglicht den Patienten selber mit zu planen und bestimmen, einen Gewinn an Alltagsfähigkeiten zu erreichen, Kompensation zu minimieren und ihr Bewegungspotential auszuschöpfen
Übergeordnete Zielsetzungen

  • Lernen Erkennen und Integrieren von Patientenressourcen in dem für den Patienten bestmöglichen Umfeld mit der größtmöglichen Selbständigkeit
  • Lernen von klinischen Mustern und darauf basiert das Ableiten von für den Patienten intelligenten Behandlungsstrategien (Beeinflussbarkeit auf Partizipationsebene, als auch auf Funktions-Struktur und Akitvitätenebene = ICF)
  • Lernen Erkennen und Interpretieren von Beobachtungen und Messungen im Assessment und Behandlung
  • Lernen Integrieren von evidence based therapy an Hand des clinical reasonings
  • Lernen von einer professionellen Behandlungsargumentation gegenüber Ärzte und Kostenträger aufgrund des funktionellen Assessments
  • Freude an der kreativen Behandlung von neurologischen Patienten

Kursinhalt

  • Die Konzepte der Neurophysiologie, Neuroplastizität und Motor-learnings in Bezug auf das Bobath-Konzept
  • Zusammenhänge erkennen von sensomotorische, neuropsychologische und intra- und interpersönliche Funktionsstörungen und ihren funktionellen Auswirkungen bei Läsionen des ZNS
  • Die normale Haltung und Bewegung analysieren und während funktioneller Aktivität zu fazilitieren.
  • Abnormale Bewegung beobachten und analysieren, wie man sie durch Behandlung beeinflussen kann.
  • Zusammenhang zwischen Assessment und Behandlung / in der Problemanalyse den fortlaufenden Prozess erkennen
  • Effektive manuelle Geschicklichkeit zu entwickeln und sie mit der geeigneten Umgebung und anderen Einflüssen einzubeziehen, um Funktion wieder zu gewinnen.
  • Patientenbehandlungen und Demonstrationen
  • Lernen durch kritisches Lesen, Reflexion und Austausch mit anderen
  • Praktische Arbeit und Workshops
  • Frontal und Gruppenarbeit


Abschluss:
- Die Erlangung des IBITA anerkanntes Zertifikats erfordert den erfolgreichen Abschluss einer Lehr-Lernzielkontrolle mit einem praktischen und einem theoretischen Teil, zu der auch die Erstellung einer Projektarbeit gehört

Voraussetzungen:
- Physiotherapeuten und Ergotherapeuten, (Logopäden und Ärzte nach Absprache mit dem Kursleiter)
- Nachweis über ein Jahr Vollzeitberufstätigkeit (38,5 Std.) als Physio-Ergotherapeut nach staatlicher Anerkennung

Hinweise:
- Der Lehrgang beinhaltet mindestens 150 Stunden Unterricht (1 Stunde ist 1 UE 45“)
- Der Lehrgang beinhaltet 150 Fortbildungspunkte
- Der erfolgreiche Abschluss berechtigt Sie, die Abrechnungsbefugnis zur Abrechnung der Position 20710 zu beantragen

 

*(Fortbildungspunkte grundsätzlich unter Vorbehalt, da auf Spitzenverbandsebene bislang bundesweit keine verbindliche Einigung über die Anerkennung von Kursen getroffen wurde)

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