Dienstag, 19. Juni 2018

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07. Juni 2018

VPT stellt Weichen für die Zukunft

VPT stellt Weichen für die Zukunft

Autor: Oliver Peters

Vom 30.05. bis 02.06. fanden in Hannover die Bundesvorstandssitzung und Bundesdelegiertenversammlung statt. Neben interessanten Ausführungen von Dr. Roy Kühne (MdB) und Heiko Schneider (Therapeuten am Limit) gab es auch zahlreiche Ideen und Beschlüsse der Delegierten.

Die jährliche Bundesvorstandssitzung und Bundesdelegiertenversammlung des Verbands Physikalische Therapie fand dieses Jahr in Hannover statt. Vom 30. Mai bis zum 02. Juni 2018 trafen sich die ca. 80 Verbandsfunktionäre, um die Weichen für die Zukunft des Verbandes und der Berufsgruppen zu stellen.

In einer sehr emotionalen Begrüßungsrede machte der Bundesvorsitzende des VPT Karl-Heinz Kellermann deutlich, dass der größtmögliche Erfolg für unsere Berufsgruppe nur erreicht werden kann, wenn alle: Therapeuten, Verbände und Politik an einem Strang ziehen. Die bisherigen Ziele, wie bspw. die Abschaffung des Schulgeldes konnten nur durch langjährige Gespräche mit der Politik seitens der Verbände auf die Agenda gesetzt werden. Hier benötigen wir auch weiterhin eine optimale Zusammenarbeit.

Besonders positiv zu bewerten war der Vortrag von Dr. Roy Kühne (MdB), welcher der Einladung des VPT gerne gefolgt war. Dieser sprach allen Teilnehmern am Freitagmorgen aus den Herzen und stand anschließend geduldig für Fragen und Antworten zur Verfügung. Fazit seiner Rede war, neben dem Lob für die gute Arbeit des Verbandes auch, dass weiterhin Themen wie Schulgeldfreiheit, Ausbildungsvergütung, Modellvorhaben und leistungsgerechte Vergütung absolute Priorität haben müssen. „Die von den Verbänden herausgehandelten 32% sind zwar sehr lobenswert, dürfen aber nur ein Anfang sein. Die Arbeit der Therapeuten ist viel mehr wert!

Überrascht zeigte sich Kühne über den Hinweis des VPT, dass es Probleme bei der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben für Schiedsamtsregelungen gibt. Hier sagte er den Verbänden Unterstützung zu, machte aber auch deutlich, dass „auch Therapeuten den Mut haben müssen, in den Dialog und Konflikt mit Ärzten, Krankenkassen und anderen Vertretern der Branche zu gehen“. Dem kann der Verband nur zustimmen.

Breite Unterstützung fand dann auch der nächste Gast. Heiko Schneider, VPT-Mitglied der Landesgruppe Hessen und Initiator der Aktion „Therapeuten am Limit“, stellte den anwesenden VPT-Funktionären seine Intentionen und den bisherigen Tourverlauf vor. Der VPT, welcher die Aktion ja auch bereits vor der Versammlung unterstützt hatte, sagte Herrn Schneider neben der weiteren medialen Unterstützung auch noch eine finanzielle zu.  

Einvernehmlich wurde sich im Laufe der Sitzung dafür ausgesprochen, dass man zukünftig neben den eigenen Aktionen, wie bspw. die Unterschriftensammlung „Offene Türen, bei welcher 2016 über 90.000 Unterschriften gesammelt und dem BMG übergeben wurden, auch weiterhin solche Aktionen wie „Therapeuten am Limit“ und „#ohnemeinenPhysiotherapeuten“ unterstützt werden sollen.

„Wir würden uns freuen, wenn engagierte Mitglieder bereits vor dem Start solcher Aktionen auf uns zukommen, damit wir diese als Verband von Beginn an unterstützen können.“, so Karl-Heinz Kellermann.

Anschließend berichteten der stellvertretende Bundesvorsitzende Hans Ortmann über das geplante VPT-Jubiläum im Oktober sowie die Weiterführung der inzwischen bundesweiten Wirtschaftlichkeitsumfrage PhysioPrax2.0 durch alle großen PT-Verbände, um Fakten für die Verhandlungen mit Politik und Kostenträgern vorweisen zu können.

Dem folgte eine umfassende Zusammenfassung der zahlreichen Kassenverhandlungen und verbandsübergreifenden Zusammenarbeit im SHV seitens Christian Westendorf, Geschäftsführer der Bundesgeschäftsstelle in Hamburg,

Allen Anwesenden war darüber hinaus klar, dass sich der VPT auch in Zukunft den bisherigen Themen wie:

•    Verbesserung der Vergütung
•    Schulgeldfreie und bestenfalls vergütete Ausbildung
•    Abbau der Bürokratie
•    Einen Sitz im GBA
•    Abschaffung der Richtgrößen für Ärzte
•    Blankoverordnung mit dem Endziel Direktzugang

annehmen und diese transparenter darstellen wird.

Positiv anzumerken war auch, dass sich neben den altverdienten Verbandsfunktionären gerade bei der Bundesdelegiertenversammlung immer mehr junge Mitglieder in die Verbandsarbeit einbringen. Eine Entwicklung, die gerade in Hinsicht auf kommende Aktionen sehr positiv zu bewerten ist.
 
Quintessenz der viertägigen sehr konstruktiven Versammlung war, dass der VPT auch weiter seinen Aufgaben und Anforderungen gerecht werden muss, aber auch neue Projekt (Kampagne) angehen wird, um die Qualität und Zufriedenheit der Branche zu verbessern.

Gemeinsam sind wir stark.

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