Dienstag, 21. August 2018

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24. Juli 2018

Pressemitteilung | Studie zum Fachkräftemangel der Bundesagentur für Arbeit

Pressemitteilung | Studie zum Fachkräftemangel der Bundesagentur für Arbeit

Engpass bei der Neubesetzung von offenen Stellen in der Physiotherapie hat sich deutlich verschärft.

„Die Stellen in der Physiotherapie sind durchschnittlich 157 Tage vakant. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 13 Tage“, so die aktuelle Studie zum Fachkräftemangel der Bundesagentur für Arbeit.

In einer aktuellen Umfrage der beiden größten physiotherapeutischen Berufsverbände (VPT und PhysioDeutschland) warten Patienten bei 51,7 Prozent der an der aktuellen Umfrage „Wartezeitenbarometer“ teilgenommenen Praxen, drei Wochen und länger auf einen Termin.

Ist ein Patient auf einen Hausbesuch angewiesen, muss er in 66,3 Prozent der Praxen vier Wochen und länger auf den ersten Behandlungstermin zu Hause warten.

Diese aktuellen Nachrichten, sowie weitere berufspolitische Themen, konnte Karl-Werner Doepp, Landesgruppenvorsitzender VPT-NRW des Verbandes Physikalische Therapie e.V. –Vereinigung der physiotherapeutischen Berufe-, mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in seiner Sprechstunde in Rheine erörtern.

Konkret forderte Doepp eine dauerhafte finanzielle Aufwertung des Berufes, eine Modernisierung der Ausbildung, die bundesweite Schulgeldfreiheit, eine Steigerung der beruflichen Autonomie und den Direktzugang des Patienten zum Physiotherapeuten.

Weiterhin bat er um Unterstützung beim Abbau von zunehmender, nicht mehr tragbarer Bürokratie in der Therapie und forderte die Erstattung von neuen Kosten, verursacht z.B. durch die kostenträchtige Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO).

Die Einbeziehung der Physiotherapeuten in die Gesundheitstelematik sowie ein Mitspracherecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA), die regional deutlich zurückgehenden Verordnungszahlen für Physiotherapie, Mängel beim Entlassmanagement der Krankenhäuser und die immer noch fehlerhaften Verordnungsausstellungen, waren weitere Punkte im Einzelgespräch mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 19 Juli.

Er hob die unverzichtbare Bedeutung der Physiotherapeuten für die Gesundheitsversorgung hervor und kündigte an, sich noch im Herbst mit den Heilmittelerbringern an einen Tisch setzen zu wollen, um weitere mögliche Maßnahmen zu besprechen. Zudem begrüßte er ausdrücklich die Sommeraktion des Spitzenverbandes der Heilmittelverbände (SHV), bei der Vertreter der Berufsverbände in der parlamentarischen Sommerpause unter dem Motto „Heilmittel sind unverzichtbar- für ein selbstbestimmtes Leben- die Zukunft der Patientenversorgung muss gesichert bleiben“, mit Bundestags- und Landtagsabgeordneten ihrer Region, zur prekären Situation der Heilmittelerbringer, weitere Gespräche führen werden.

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